Verschleierte DIG AG die tatsächliche Finanzlage des Unternehmens?

Gegen die Frankfurter Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG) wird wegen Betruges staatsanwaltschaftlich ermittelt. Nach Medien- und Berichten der Staatsanwaltschaft wurden im Januar 2015 mehr als 20 Objekte in Frankfurt am Main und im Kreis Offenbach durchsucht, um Beweise gegen eine „Betrügerbande“ zu sammeln. Die Untersuchungen werden von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main geleitet, die die Zahl der Geschädigten mit rund 1.000 angibt. Wohnungen und Firmenräume in Rembrücken, Rödermark, Dieburg, Münster, Eppertshausen und Frankfurt wurden durchsucht. Nach den Zeitungsberichten soll eine Art Schneeballsystem installiert worden sein. Die Opfer wurden dazu überredet, ihre Lebensversicherungen oder Bausparverträge aufzulösen und die Beträge in Immobilien zu stecken. Tatsächlich investiert soll die Gruppe aber nur einen Teil des Geldes haben. Im Oktober 2014 schrieb der Vorstand der DIG AG Anleger an und informierte diese über „Auszahlungsverzögerungen“. Als Grund für die Nichtzahlung wurde ein Wechsel der Hausbank genannt, den die Gesellschaft wegen Unzufriedenheit mit deren Dienstleistungen durchgeführt habe. Das von der DIG verwendete Buchführungsprogramm soll sich dann, als mit dem „Online-Banking-Programm“ der neuen Hausbank nicht kompatibel herausgestellt haben. Tatsächlich bestehen an dieser Aussage laut Angaben des Frankfurter Fachanwaltes für Bank- und Kapitalmarktrecht, Matthias Schröder, erhebliche Zweifel, nicht erst seit Bekanntwerden der Betrugsvorwürfe. Schröder ist mit der Erstattung von Strafanzeigen und der Sicherung von Geldern betraut und wird auch diesen Aspekt untersuchen.

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Beratungsprotokoll- Sinn oder Unsinn?

In einem lesenswerten Artikel der Journalistin Brigitte Watermann beschäftigt sich diese mit der relativ neuen gesetzlichen Verpflichtung zur Anfertigung von Bertaungsprotokollen. In dem Artikel wird Rechtsanwalt Matthias Schröder, Partner der LSS Rechtsanwaltgesellschaft zitiert. Auszugsweise heißt es dort:

[…] Zudem befürchten Verbraucherschützer, dass die Protokolle eher der rechtlichen Absicherung der Bankseite dienen könnten.
Diese Befürchtung teilt Matthias Schröder von LSS Rechtsanwälte in Frankfurt zwar auch, aber er kennt auch Gegenbeispiele: In Protokollen über Beratungen zu offenen Immobilienfonds sei bis 2011 zum Beispiel oft die Formulierung drin gestanden, die Produkte seien „jederzeit liquidierbar“ – was sich als großer Irrtum herausstellte. „Solche Fälle mussten wir gar nicht erst zu Gericht tragen, die wurden alle außergerichtlich entschädigt“, erzählt Schröder.“Große Defizite“ bei der Beratungsdokumentation stellte auch Bundesjustizminister Heiko Maas noch im Sommer 2014 fest.[…]“. Weiterlesen

Durchsuchungen der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)

Nach Berichten der Offenbach Post und Frankfurter Rundschau wurden im Januar 2015 mehr als 20 Objekte in Frankfurt am Main und im Kreis Offenbach durchsucht, um Beweise gegen eine Betrügerbande zu sammeln. Die Untersuchungen werden von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main geleitet, die die Zahl der Geschädigten mit rund 1.000 angibt.  In einer großangelegten Aktion hatten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag Wohnungen und Firmenräume in Rembrücken, Rödermark, Dieburg, Münster, Eppertshausen und Frankfurt durchsucht. Nach den Zeitungsberichten sollen eine Art Schneeballsystem installiert worden sein. Die Opfer wurden dazu überredet, ihre Lebensversicherungen oder Bausparverträge aufzulösen und die Beträge in Immobilien zu stecken. Tatsächlich investiert soll die Gruppe aber nur einen Teil des Geldes haben. Während die Staatsanwaltschaft den Firmennamen nicht bekannt gab, sind nach Angaben der Frankfurter Kanzlei LSS Rechtsanwälte, die Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG) und deren Kunden betroffen. „Bei uns haben sich Geschädigte gemeldet, die auch glaubhaft entsprechende Informationen geteilt haben“, teilt der Partner der Kanzlei, der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Matthias Schröder, mit. Schröder ist mit der Erstattung von Strafanzeigen und der Sicherung von Geldern betraut.

LSS Rechtsanwälte ist auf Kapitalanlagebetrugsfälle spezialisiert. In der Kanzlei arbeiten Strafverteidiger und Kapitalmarktexperten in einem speziellen Betrugsdezernat zusammen. Die Kanzlei war in den großen bundesweiten Massenschadensfällen der Vergangenheit tätig.

Betrug im Hause der Volksbank Langendernbach eG

Laut Informationen von Geschädigten ist es im Hause der Volksbank Langendernbach eG zu Betrügereien gekommen. Die FAZ und andere Medien berichten über ein Ermittlungsverfahren gegen ein Vorstandmitglied der Genossenschaftsbank.  Anders als in einigen Berichterstattungen angegeben handelt es sich nach Informationen des Frankfurter Fachanwaltes für Bank- und Kapitalmarktrecht, Matthias Schröder, nicht ausschließlich um „Bargeschäfte“. Zumindest sollen Zinszahlungen unbar erbracht worden sein. Der Partner der Frankfurter Kanzlei LSS, die sich auch auf Betrugsfälle spezialisiert hat, kann zudem Presseberichte nicht bestätigen, wonach „den Kunden höhere Renditen in Aussicht gestellt, als sie bei banküblichen Anlagen zu erwarten waren“. Vielmehr wurden zumindest einigen Kundenn reguläre Wertpapiere des Spitzeninstituts der Volksbanken, der DZ Bank, angeboten, die tatsächlich existieren, jedoch wurde das Geld unterschlagen und die Wertpapiere offensichtlich nie angeschafft.

Zudem sind „Steuerbescheinigungen“ auf offiziellen Briefbögen der Volksbank erstellt worden. Insofern wundert sich Schröder, dass die Staatsanwaltschaft Limburg, sich zunächst offensichtlich auf interne Ermittlungen der Bank verlassen will und bisher z.B. von der Beschlagnahme von Unterlagen abgesehen hat. Im Interesse der Geschädigten kann es durchaus von Interesse sein, ob die gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollmechanismen im Hause der Bank eingehalten wurden.

LSS Rechtsanwälte unterhalten ein Dezernat für Bank- und Kapitalmarktrecht und sind seit mehr als 10 Jahren auf die Durchsetzung von Ansprüchen bei Kapitalanlagebetrug spezialisiert. Referenzen bestehen auch für Betrugsfälle innerhalb nach KWG zugelassener Kreditinstitute.

Erneuter Massenschaden durch Kapitalanlagebetrug?

Die Dresdner Finanzfirmengruppe Infinus steht im Verdacht, ca. 20.000 Anleger betrogen zu haben. Nach Angaben des Landeskriminalamtes in Sachsen, wird gegen insgesamt acht Mitarbeiter in Deutschland und Österreich wegen Betrugsverdachts ermittelt. Diese sollen bei der Ausgabe von Orderschuldverschreibungen falsche Angaben zur Vermögens- und Ertragslage von Produktherausgebern gemacht haben. Die INFINUS GRUPPE ist nach deren Selbstdarstellung mit der INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut als „Deutschlands Haftungsdach Nummer 1 sowie der INFINUS AG ein führender Full-Service-Anbieter und seit vielen Jahren eine der ersten Adressen auf dem Markt.“ Bereits im Juli 2013 soll die Augsburger Aktienbank ihre Zusammenarbeit mit der Infinus Gruppe gekündigt haben. Die Infinus Gruppe verkaufte unter anderem Wertpapiere(Genussscheine und Schuldverschreibungen) des Konzerns Future Business.
Bislang bestehen nur Verdachtsmomente. Sollten sich diese jedoch bewahrheiten könnte Deutschland nach dem Betrugsfall „S & K“ innerhalb eines Jahres vom nächsten Massenschaden durch Kapitalanlagebetrug heimgesucht werden. Der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Matthias Schröder, von der Kanzlei LSS Rechtsanwälte hat bereits kurz nach Bekanntwerden der Durchsuchungen die ersten Anrufe von besorgten Anlegern beantwortet.
LSS Rechtsanwälte setzt sich mit Kapitalanlagebetrugsfällen seit vielen Jahren auseinander und hat in der Vergangenheit zahlreiche Mandanten in unterschiedlichen Massenverfahren vertreten. So wurden im Betrugsfall Phoenix Kapitaldienst zu unterschiedlichen Aspekten dutzende bundesweite Verfahren bis hin zum BGH geführt. Auch im Betrugsfall S & K ist die Kanzlei mandatiert. LSS Rechtsanwälte stellt sich sicherheitshalber auch im Fall Infinus auf entsprechende Vertretungen ein. Sollte sich herausstellen, dass es sich um ein sog. Schneeballsystem handelt, müssen Anleger die Auszahlungen erhalten haben, damit rechnen, dass ein gegebenenfalls zu bestellender Insolvenzverwalter diese Auszahlungen als sog. Scheingewinne qualifiziert und von den Anlegern zurückfordert.

Prospekt für “S & K Real Estate Value Added” fehlerhaft und unvollständig?

Anbieter und Prospektherausgeber des Fonds S & K Real Estate Value Added ist die mittlerweile insolvente United Investors & Cie. Emissionshaus GmbH. Der bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eingereichte Verkaufsprospekt stammte vom 23.09.2008. Bereits am 26.05.2009 musste die Anbieterin und Prospektherausgeberin einen sogenannten Nachtrag (Nachtrag Nr. 1) erstellen. In einem Anschreiben an die Fondsinhaber aus dem Oktober 2009 mit welchem der Nachtrag Nr. 1 zusammen mit einem weiteren Nachtrag (Nachtrag Nr. 2) bekannt gemacht wurde, heißt es, dass der Nachtrag Nr. 2 „insbesondere wegen formeller Gründe“ erforderlich geworden sei. Begründet wird dieses Formerfordernis mit der Ausweitung des Vertriebs auf Österreich sowie personellen Veränderungen in der Geschäftsführung der Fondgesellschaft und der Erhöhung des Eigenkapitals. Die erstgenannten Umstände würden –so das Anschreiben- nach Lesart der BaFin „wesentliche Veränderungen“ darstellen, über die gemäß § 11 Verkaufsprospektgesetz zu berichten sei. Verdächtigerweise wird im Anschreiben keinerlei Hinweis oder Begründung gegeben, weshalb der Nachtrag Nr. 1 erforderlich geworden sei, obwohl genau dieser Nachtrag wesentlich umfangreicher ist. Der Nachtrag Nr. 1 umfasst allein 17 Seiten. Geändert werden dadurch Angaben (teilweise mehrere auf einer Seite) auf den Seiten 3, 9, 10, 11,15, 16, 23, 29, 30, 32, 33, 34, 36, 37, 38, 40, 41, 42, 43, 44, 46, 48, 49, 50, 52, 53, 54, 55, 56, 59, 63, 64, 65, 68, 69, 70, 75, 76, 82, 93, 94 und 95 des offiziellen ursprünglichen Verkaufsprospektes. Nachtrag Nr. 2 ändert dann nochmals 17 verschiede Seiten. Allein die Menge der Änderungen, die nicht auf die begründete Ausweitung des Vertriebs auf Österreich oder das Ausscheiden einer Person aus der Geschäftsführung entfallen, lässt vermuten, dass der ursprüngliche Prospekt ggf. nicht mit der erforderlichen Sorgfalt erstellt war. Weiterlesen

Die fragwürdige Rolle der BaFin im Fall S & K

Am 01.03.20113 erschien ein interessanter Artikel des Redaktuers Christoph Rottwilm im manager magazin, der unter anderem die Kritik von LSS  Rechtsanwälte aufgreift. Der Artikel enthält zudem mehrere Zitate von Rechtsanwalt Matthias Schröder. Zum Artikel:

http://www.manager-magazin.de/finanzen/immobilien/0,2828,885793,00.html